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anders als anders

jetzt regnet es und der himmel weint, sagen manche. vielleicht weinst du. obwohl ich mir das gar nicht vorstellen kann. manchmal denke ich darüber nach, ob du mich genauso sehr liebst, wie ich dich liebe. und dann denke ich mir jedes mal, dass das eine sache des vertrauens ist. wo die grenze ist. es plätschert und hämmert gegen mein fenster. staccato. eine sache des vertrauens. grenzen. meine grenze liegt bei „ich liebe dich nicht“. wenn ich zu diesem grenzfall komme, werde ich dir das sagen. aber das war nicht immer so. nicht bei dir. aber bei anderen. und ich weiß nicht, wie das bei dir ist. deswegen muss ich nicht wissen, wie sehr du mich liebst. ich muss dir nur vertrauen. silberfäden. wenn es regnet, dann regnet es auch sommer und sommerregen auf der suche nach freunden. mitten im regen regnet es, mitten im regen, als deine hände meine wangen berührten und wir uns küssten. und jetzt regnet es. nur anders. kalt und dunkel. unberechenbar staccato. unberechenbar du. durch einen regentropfen kann man nur hindurchsehen, wenn man schnell genug ist. wenn man ihn nicht bricht. du bist ein regentropfen. ich möchte manchmal schneller sein. ich möchte weniger dumm sein. ich möchte dich gar nicht wütend angucken. ich möchte dir gar nicht wehtun. ich möchte gar nicht, dass du die tür zuschlägst, weil ich einfach zu dumm war. wie ein vulkan, der ausbricht, wenn man auf ihm tanzt, aus lauter fröhlichkeit, und am ende weint, weil man sich verbrannt hat. oder so. ich will nicht sein wie ich bin, wenn du so bist. ich will nicht, dass du denkst, ich mache das alles mit absicht. ich will nicht, dass du weißt, dass ich deswegen manchmal weine. aus angst, dich zu verlieren. ich will gar nicht, dass du weißt, wie verletzlich ich tatsächlich bin, weil es lächerlich wirkt. weil genau das ich selbst bin. ich hab immer noch angst. dich zu verlieren. zu verletzen. verletzt zu werden. allein zu sein. wenn das alles nur ein traum ist, wache ich irgendwann auf. wenn das alles realität ist, wann hört es dann auf? wenn du gar nichts sagst und einfach abhaust. wenn ich darauf hin im unterricht sitze und schwarze buchstaben auf weißes papier male, in meinem kopf aber ganz andere bilder entstehen und mir bewusst wird, dass niemand so dumm sein kann, wie ich. und jedes mal ein kleiner riss, eine kleine narbe bleibt, die immer größer wird. schritt für schritt. nicht wegen dir. wegen mir. und sich keine worte wie pflaster auf die wunde legen. jedes mal. nie. was ich alles falsch mache, weiß ich doch gar nicht – wie soll ich dann von dem vulkan wissen, wie von seinem bevorstehenden ausbruch? wie soll ich über die spätfolgen berichten, wenn ich nicht will, dass du denkst, dass ich in selbstmitleid versinke? ich versteh das nicht. ich versteh mich nicht. ich versteh regen nicht. vulkane erlischen nicht. du nicht. ich nicht. und mir tut das alles leid. dinge, die du hasst an mir. dinge, die du niemals lieben kannst. dinge, die ich nicht weiß, weil sie mich nichts angehen. dinge, die deine meinung wiederspiegeln. ich will nicht regen werden. ich will nicht weinen. du.



die nacht war genau wie die andere nacht. nur dunkel. nicht hellblaudunkel. denken schadet den gefühlen und emotionen schaden dem denken. manchmal. jetzt. wahrscheinlich wäre ein riesiger bär im bett jetzt gut. man könnte sich anlehnen. er würde ein bisschen brummen und alles im umkreis aufessen, was fürsorgliche menschen an mein bett gebracht haben. wenn man keine luft mehr bekommt, dann muss man ersticken. und wenn du noch so an deinem leben zweifelst, es schon tausend mal von dir werfen wolltest, du würdest kämpfen. denn wenn du nicht mehr atmen kannst, ganz langsam merkst, wie deine energie schwindest, musst du kämpfen. und dann geht es auch ganz leicht und dein kopf wird klar. das bisschen sauerstoffmangel macht es einfacher. und dann guckst du zu und weißt gar nicht mehr, was du tun sollst. drogen nehmen würde es auch nicht besser machen. oder - vielleicht doch. die tabletten reichen aber nicht ganz. sie sind bitter und zwei fehlen. die gedanken kannst du dir sparen.



Dunkelheit

verwirrte Gedanken, schwarze Träume
Farbe gewichen, leere Räume
zuviel Ruhe, Sehnsucht nach Stille
Einsamkeit, zerspaltener Wille
Helligkeit des Tages, Dunkelheit der Nacht
wer gewinnt den Kampf, wer erlangt die Macht
unentschlossne Duelle, unruhige Seele
Angst, Mut, schnürt mir die Kehle
zitternde Hand, dunkle Träne
sovieles, wonach ich mich sehne
Nachts sie kamen, Engelsschare
lächelnd mit ihnen zum Himmel fahre
viele Stimmen, flüsternd, brüllend
in mir drin meine Gedanken füllend
Einsamkeit umhüllt meinen Geist
Eine Entscheidung mich zerreißt



ein halbes kleeblatt reicht.

ein wahnsinniges lachen hallt in ihrem kopf wider. dienstag am abgrund und mittwoch einen schritt weiter. wahnsinnige lachen eben gerne. wer hätte gedacht, dass 90 minuten so schnell vorbeigehen, wenn man lacht, obwohl man wohl weinen sollte. aber eigentlich, wenn ich mich umsehe, da ist kein grund zum heulen. ich gehe noch einen schritt weiter (jetzt, wo der abgrund schon 3m hinter mir liegt) und würde gerne wieder leute mit meinem lachen anstecken, das hab ich schon lange nicht mehr geschafft, glaub ich. eine herausforderung, die ich morgen bewältigen werde. woher der positive drang kommt? vielleicht aus meinen füßen. vielleicht aus der dusche. vielleicht aus der not. vielleicht wegen der grasallergie und vielleicht, weil pseudo-aggro kinder mich inspirieren und ich glücklich bin, jemanden zu haben, der mich liebt. auf irgendeine weise bedingungslos, wie ich mich selbst niemals lieben könnte. etwas schöneres gibt es nicht. morgens aufwachen. wissen, dass da jemand ist. dass es sowas gibt. dass ich dieses glück hab. dass ich liebe. dass ich geliebt werde. und dass die sonne scheint. und dass du da bist. alles gründe zu heulen. vor glück.



ich wär gern dein spiegelbild

mein leben wär ein teil von dir. und dann würde ich umkehren zu anderen gegebenheiten. dann würde ich das thema wechseln. aus reinem frust. ich würde das haus in brannt stecken so, wie ich selbst brenne. und niemand würde das sehen. niemand. und dann würde ich lachen. ein bisschen. und weinen. ein bisschen. und alles tun, was ich nie tu, wenn jemand dabei ist. lachen und weinen. nur weinen. oder reden, von dem wie ich mich fühle, ohne mich zu bemittleiden. ohne im chaos zu versinken. das chaos schützt mich. und allein bin ich irgendwie. weil es unverständlich ist. für mich auch. wie eine binominalverteilung, ergibt auch chaos chaos in meinem hirn. zermatert mir das hirn. macht mich komplizierter denkend als ich bin. als wir alle sind und die regentropfen bleiben aus.



kotzen vor musik.

ein lied wäre jetzt wunderschön. so eines, das widerlicherweise genau das singt, das beschreibt, das spielt, was in mir vorgeht. auf der suche nach einem spiegel quasi. so richtig widerlich-treffende musik, die meine wut auslöst, weil sie diese situation so richtig treffend beschreibt. damit ich kotzen kann. die schwarzen momente gehören mir und wer sie nicht mit mir teilen möchte, der wird keinen anteil daran haben. ich teile gerne, aber ich muss nicht teilen. sei einfach ich selbst. wenn der mann auf der shampoo-packung ein toupet benutzt. sie spielen die situationen nach, die das leben lebenswert machen. die, die man nicht erwartet. aber sie zersören sie. sie sind nicht echt. und diese situation hätte ich niemals gewollt und niemals erwartet. wer hätte gedacht, dass dieser tag noch beschissener wird, als ich dachte. aber ich hab tapfer gelacht. gelächelt. war freundlich. war lieb. war nett. alles andere als unfreundlich und melancholisch. und dann bin ich allein und ich will kotzen vor musik. gedanken- und seelenmusikkotze. aber das geht nicht. die musik, sie spielt nicht mehr. und du bist nicht hier. deshalb ja.



Schwarze Tränen auf den Wangen
zerschunden von stetem bangen
Niemals endende Schmerzen
in einem verstümmelten Herzen
Die Masken ewig tragend
sich dabei immer fragend
nach dem Sinn des Lebens
dem Ziel eines jeden Strebens
Ohne eine Antwort gefunden
an das Schicksal gebunden
um ewig zu sterben




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